Duft-Taschentuch versus Schnupfennase :-)

Ja also sowas – ich bin ja selten wirklich krank! Hin und wieder mal ein Tag, wo ich Auszeit brauche, aber sonst passt`s.
Und dann jetzt gleich 2x hintereinander krank bzw. stark verkühlt :-(…..

Natürlich habe ich mir sofort meine duftenden Helferlein geholt und brav inhaliert, etc. Aber ich hab halt auch nicht immer Zeit und Muse, mich da all dem hinzugeben, was mir im Moment helfen würde ;-).

Jetzt habe ich mir zumindest einen Turbo-Booster für die Taschentücher gemacht.

Dazu habe ich einfach in ein Taschentuch-Packerl (für unterwegs sind mir die Packerl  lieber, sonst gibt es nur Großpack ;-)) ein Wattepad (kann auch ein kleines Stoffresterl sein) reingesteckt, das ich vorher mit einer ätherischen Ölmischung beträufelt habe (1-2 Tropfen reichen aus!!)

Bereits kurze Zeit später hatte ich wunderbar natürlich beduftete Taschentücher, die jeweils beim Gebrauch den wohltuenden Duft von (in diesem Fall) Cajeput und Nadelölen verströmen :-)!

Meine Duftmischung (5ml) trägt den Namen „Auf den Weg machen“, weil ursprünglich bei der Erstellung eher die emotionalen Aspekte im Vordergrund standen – aber sie ist hervorragend bei Erkältungen geeignet:
Zitrone, Silbertanne, Cajeput, Lavendel, Rose persisch, Palmarosa, Atlaszeder, Zirbelkiefer

Wer geschickt ist beim Nähen kann sich ja selbst so ein kleines Taschentuch-Tascherl nähen. Am besten innen drin mit einem kleinen Fach, wo man das Duftpad platzieren kann….
(Mmmmh – meine Tochter näht gerne…………… ich glaube, sie kriegt gleich eine Freizeitaufgabe ;-))

Als dann – hatschi, G`sundheit und alles Gute!!

Venen-Wohl…….

Während meiner Schwangerschaft mit meiner Mittleren haben sie mich leider erwischt – unschöne Krampfadern :-(. Und ich bekomme sie auch nicht wieder wirklich los…………

Seither werden meine Beine immer schön brav hochgelagert beim „auf der Couch lungern“, ich mache mir kalte Güsse, versuche nicht lange zu stehen, etc. Aber im Sommer, wenn es wieder richtig heiß ist, dann werden die Beine doch bald recht schwer.

Ein Besuch beim Arzt steht jetzt mal an, um abzuklären, ob Handlungsbedarf ist.

In der Zwischenzeit behelfe ich mich jedoch meiner aromatherapeutischen Schatzkiste und habe mir einen „Venen-Wohl“-Spray gemixt. Dabei habe ich als Basis eine Mischung an verschiedenen Hydrolaten verwendet.

Hydrolate sind das „Nebenprodukt“ bei einer Wasserdampfdestillation zur Gewinnung von ätherischen Ölen. Diese „Nebenprodukte“ haben es jedoch in sich – im positiven Sinne :-)! Sie enthalten die wasserlöslichen Anteile der Pflanze (im Gegensatz zu den ätherischen Öle, welche den fettlöslichen Anteil enthalten) und einen geringen Anteil an ätherischen Ölen.

Die gezielte Anwendung von Hydrolaten ist bei uns noch nicht wirklich weit verbreitet. Ich liebe meine „Duftwässerchen“ jedoch sehr und habe gerade eine Auswahl an verschiedensten Hydrolaten zum Experimentieren zu Hause.

Das habe ich gleich für meinen „Venen-Wohl“-Spray ausgenützt :-). Folgende Hydrolate sind enthalten:
Hamamelis, Wacholder, Lemongrass, Geranie, Myrte

An ätherischen Ölen habe ich folgende zugefügt:
Zitrone, Myrte, Rose, Lavendel, Wacholder, Geranie, Patchouli, Zypresse, Weihrauch, Atlaszeder

Bei meinen Mischungen achte ich nicht nur auf die körperlichen Indikationen, sondern füge auch Öle hinzu, die meiner emotionalen Verfassung entsprechen. Und so ist ein Venen-Spray entstanden, den ich auch immer wieder als „Parfum“ verwende, weil er so gut riecht :-)!

Der Spray wirkt angenehm kühlend (deshalb auch die Spray-Variante – im Winter wird es dann vielleicht eher eine Öl-Mischung) und erfrischend!

Mein Spray kann die Krampfadern nicht wegzaubern (da muss man das Übel schon an der Wurzel packen ;-)), aber er schafft eindeutig wohltuende Linderung :-)!

Fachgerechte Anwendung von ätherischen Ölen………….

…………. aus Zeitmangel folgt jetzt nur ein kurzer Kommentar, aber kurz will ich mich äussern, weil in facebook gerade sehr viel in diese Richtung gepostet wird.

Der Button, den ich in meinem letzten Artikel gepostet habe, weist schon darauf hin, dass es nicht nur wichtig ist, auf hochwertige ätherische Öle zu achten, sondern auch auf die Dosierung.

Es gibt ganz wenige Ausnahmen, aber grundsätzlich gilt, dass ätherische Öle vor der Anwendung  IMMER mit einem fetten Pflanzenöl verdünnt werden sollen! 

Dabei ist eine Verdünnung von 3% bei einem gesunden Erwachsenen bei körperlichen Beschwerden eine absolut ausreichende Dosierung! Stärkere Mischungen sollten nur bei Bedarf und in Absprache mit einem Arzt oder einem gut ausgebildeten Aromapraktiker erfolgen.

Für Kinder, Babies, Schwangere, ältere und kranke Personen gelten geringere Dosierungen und hier ist auch die Auswahl an gut verträglichen Ölen eingeschränkt!

Und noch eine „allgemeine“ Regel: je intensiver die Mischung, desto mehr wirkt sie im körperlichen Bereich, je zarter eine Mischung, desto mehr wirkt sie im emotionalen Bereich.

Dies hier im „Schnelldurchlauf“………… :-). Bei Fragen stehe ich euch natürlich gerne zur Verfügung!

Wir gewerblichen Aromapraktiker sind sehr um Seriosität bemüht und sehen es auch als unsere Aufgabe, in diesem Bereich interessierte Anwender über eine fachgerechte und sinnvolle Anwendung von ätherischen Ölen aufzuklären.

Herzliche Grüße!

 

Schlaf Kindlein schlaf………….. is jetzt endlich a Rua??!!

Also als Mutter ist man ja im Dauereinsatz – speziell wenn die neuen Erdenbürger noch recht klein sind. Aber eine der größten Belastungen für jede Mutter ist sicherlich der enorme Schlafentzug der ersten Lebensmonate (-jahre??).

Und hier spaltet sich die Welt in 2 Gruppen:

– die „Schläfer“-Gruppe: Mütter dieser Kategorie schwärmen von Geburt an, wie toll ihre Kinder schon durchschlafen. Kaum, dass sie 1x pro Nacht aus dem Schlaf gerissen werden, weil das Kinder etwas trinken möchte oder gar einfach nur Aufmerksamkeit verlangt. Diese Kinder gehen in fortgeschrittenem Baby-Kleinkind-Alter pünktlich schlafen und kommen erst morgens früh ins elterliche Bett

ja und dann gibt es noch Gruppe 2:

– wie nennen wir sie denn? Wir wollen es doch positiv formulieren – oder???? Nennen wir sie die nächtlichen „Kuschler“ – „Mami-Lieblinge“……. wie auch immer :-)))!
Hier heißt es für viele Monate mindestens alle 3 Stunden Tagwache, um zu Stillen oder zu Beruhigen.
Auch wenn aus dem Säugling ein Kleinkind geworden ist, ist von Durchschlafen noch lange nicht die Rede

Die Diskussion, ob Kinder im elterlichen Bett schlafen, oder nicht, ist hier mal nachrangig.

Also ich persönlich habe seit fast 12 Jahren eine nächtliche „Durststrecke“. Alle drei meiner Kinder sind des Nächtens so anhänglich, dass ich schon froh war, wenn ich mal vom 2-Stunden-Still-Rhythmus weg war :-)!

Heute, wo die Jüngste fast 3 Jahre alt ist, scheint „Land in Sicht“ zu sein. Die Nächte werden tendentiell ruhiger und es gibt tatsächlich Nächte, die mir alleine gehören!!! Bloß – verlassen kann ich mich darauf nicht……………

Bücher über das Thema Einschlafen gibt es unzählige. Irgendwann habe ich sie alle ins Regal zurückgestellt und versucht, auf meine Intuition zu hören und auch auf MEINE Bedürfnisse (bin mir manchmal sehr „grausam“ vorgekommmen, wenn ich doch mal konsequenter und härter durchgegriffen habe). In all den Jahren habe ich ganz viel ausprobiert, mal mit mehr oder weniger Erfolg.

Auch in meinen Aromaberatungen mit Kindern ist das Schlafen (Ein-, Durch-, Kurz-, Lang-Schlafen) DAS Hauptthema.

Leider kann ich auch mit ätherischen Ölen keinen „Schlafzauber“ herstellen. Die Erfahrung, die ich jedoch gemacht habe, ist, dass man gerade bei Kindern ganz toll mit Ritualen arbeiten kann! Wenn diese dann noch mit ätherischen Ölen kombiniert werden, dann habe ich schon recht gute Erfolge erzielt (auch bei mir daheim!!).

Ich glaube, das wichtigste ist, zu akzeptieren, dass viele Kinder sich schlicht und einfach nicht an die „Lehrbücher“ halten. Und je mehr wir uns dagegen auflehnen, desto schlimmer wird es.

Oft betreue ich in meinen Beratungsgesprächen sogar vorrangig die Mutter und gar nicht das Kind, wenn es um solche „Schlafstörungen“ geht. Das Kind fühlt sich ja nicht gestört -. es will ja nur die Nähe der Mutter spüren.

Aber wir Mütter laufen schon am Zahnfleisch daher, fühlen uns „besetzt“ und extrem unfrei. Von der total zermürbenden Müdigkeit gar nicht zu sprechen………………

Mit meinen Kindern arbeite ich nun schon seit längerem mit „Duft-Ritualen“, wenn der Abend wieder mal chaotisch verläuft und von Einschlafen keine Rede ist.

Im Ayurveda wird gerade für Kinder ein geregelter Tagesablauf empfohlen mit ausreichend Erholungsphasen, körperlicher Betätigung, etc. Also alles Dinge, die uns eigentlich eh allen klar sind. Speziell für den Abend sollten alle anregenden Ereignisse vermieden werden.

Also ich bin weit davon entfernt, eine „perfekte“ Mutter zu sein. Darum lese ich mir in so „Krisenzeiten“ mein Buch „Ayurveda für Kinder“ sehr gerne wieder durch, weil es mir ein bisserl hilft, selbst mehr Strukturen für meine Kinder rein zu bringen :-).

Aus der Fülle an Vorschlägen und Tipps habe ich in der Praxis folgendes mit Erfolg bei meinen Kindern eingesetzt:

– ruhiges Abendritual mit Gute-Nacht-Geschichte

– danach gemeinsames Zubett-Gehen (ich bleibe aber dann nicht sitzen, sondern nach ausgiebigem Kuscheln gehe ich aus dem Zimmer)

wenn es die Zeit zulässt, eine kurze Fußmassage für jeden (Öle abgestimmt nach Bedarf). Kostet kaum Zeit und hat einen SUPER Effekt!! Dazu sollte man als Mami aber nicht zu sehr gestresst sein! Meiner Meinung liegt hier der Erfolg darin, dass ich mich in diesem Moment total auf mein Kind konzentriere und es zusätzlich mit wunderbaren, zarten Berührungen verwöhne. Und wer würde das nicht genießen……………..? Die enthaltenen ätherischen Öle wirken zusätzlich auf sanfte Art beruhigend.

– gemeinsames Zerstäuben eines „Gute-Nacht-Kindersprays“ (das kann auch einfach nur ein Rosenhydrolat sein :-)!). Das ist DER Renner bei den Kids :-)!

(Meine Vorschläge sind natürlich nicht für alle Altersgruppen gleich gut geeignet. Aber für jedes Alter gibt es Möglichkeiten, die es wert sind, einmal auszuprobieren!)

Je wilder die Kinder untertags waren, desto mehr achte ich darauf, dass das Zubettgehen in Ruhe und ohne Hektik passiert.

Folgende ätherischen Öle unterstützen das „Runterkommen“:

– Mandarine rot
– Orange
– Lavendel
– Melisse
– Neroli

Vorschlag für einen Raumspray, den die Kinder selber in ihrem Bett sprühen dürfen (1 Pumpstoß pro Kind ist ausreichend!):
50ml Orangenblütenhydrolat
darin folgende ätherischen Öle gut verschütteln (vor jedem Gebrauch!!):
10 Tropfen Mandarine rot (Citrus reticulata)
10 Tropfen Neroli (Citrus aurantium flos.)
1 Tropfen Benzoe (Styrax tonkinensis) oder Vanille (Vanilla plantifolia)

Selbst an „wilden“ Tagen ist deutlich zu spüren, dass meine Kinder durch dieses Ritual wesentlich ruhiger werden und so doch in absehbarer Zeit einschlafen. Bei mir teilen sich auch (noch) alle 3 Mädels ein Zimmer, also muss man schon jedes „Mundwerk extra stillegen“, bis wirklich Ruhe herrscht ;-)!

Fazit:
Liebe Mütter! Wir können das Grundwesen unserer Kinder nicht ändern! Aber wir können uns mit kleinen Tricks ein wenig helfen. UND VOR ALLEM: unseren Kindern geht es nur gut, wenn es auch UNS gut geht!

Daher mein Aufruf an EUCH: Schaut gut auf EUCH, damit ihr so gestärkt und gelassen wie möglich dieser anstrengenden Zeit begegnen könnt!

Und vielleicht hält bei euch ja auch in Zukunft der „Zauber-Schlaf-Duft“ Einzug in die Kinderzimmer :-)!

 

 

 

 

Kranke Kinder…………….

Wer Kinder hat und dann vielleicht noch gleich mehr (so wie ich), der kann schon froh sein, wenn regelmäßig alle Kinder gleichzeitig gesund sind. Gerade im Winter oder im Frühjahr (gefürchtete Zeit für Erkältungen und Virus-Infektionen) kommt es dann schon mal zu länger andauernden „Quarantänen“, wo der Fernseher zum besten Freund wird.

Bei uns war es kürzlich soweit (wobei ich mich meist nicht beschweren kann – aber hin und wieder erwischt es uns halt auch).

Die Große hat das Pfeifersche Drüsenfieber eingefangen (wenn, dann gleich was gscheites – mit was „Normalen“ gibt sich Madame nicht ab ;-)). Damit waren sämtliche Pläne über den Haufen geworfen – und zwar für beinahe 2 Wochen. Kaum war die Älteste gesund, hat es nacheinander die beiden Kleinen erwischt. Aber hier Gott sei Dank nur Eintagsfliegen………………. :-).

In solchen Zeiten duftet es bei uns immer besonders gut daheim. Auch wenn ich Infektionen nicht immer ganz vermeiden kann, so kann ich doch dafür sorgen, dass das Ansteckungsrisiko zwischen den Familienmitgliedern reduziert wird.

Also werden (wohldosiert) antiviral wirkende Düfte wie Zitrus- oder Nadelöle, sowie Eukalyptus citriodora (Achtung!! – der Eukalyptus hat viele Chemotypen mit unterschiedlichem Wirkungsspektrum) in die Duftlampe gegeben und die Räume gut gereinigt! Auch Melisse ist sehr gut geeignet! (Je nach Alter der Kinder gibt es Öle, die kontraindiziert sind – bitte hier gerade bei kleinen Kindern vorher gut informieren!)

Dosierung – Duftlampe: richtet sich nach der Raumgröße. In „üblichen“ Kinderzimmern reichen 3-4 Tropfen aus! In größeren Räumen darf es bei Bedarf etwas mehr sein!
WICHTIG!: Keine Dauerbeduftung! Immer nur für ca. 20 Minuten beduften, dann wieder Pause machen! Eine Dauerbeduftung kann zu unerwünschten Nebenwirkungen führen, wie z.B. Kopfweh und es erhöht nicht den Nutzen!

Beachten sollte man jedoch – kann ich aus eigener Erfahrung sagen – dass gerade anregende Öle wie z.B. der Eukalyptus am Abend nicht mehr benutzt werden sollte (da besser auf die Melisse umsteigen), da es sonst passieren kann, dass die Kids ausser Rand und Band sind………………….. :-)!

Da werden plötzlich aus den kränksten Kinder SEHR muntere Kinder :-).

Und wir haben wieder ein Ritual eingeführt, dass in der letzten Zeit leider zu kurz gekommen ist. Jedes Kind bekommt zum Schlafengehen eine entspannende Fußmassage!

Und da arbeite ich dann mit immunstärkenden ätherischen Ölen, die gleichzeitig beruhigend wirken.

Meine Mischung „Werd g`sund“ enthält Mandarine rot, Orange, Kamille blau (wegen der hohen Entzündungswerte der Großen), Melisse, Manuka (ähnliche Wirkung wie ein Breitbandantibiotikum), Vetiver und Benzoe. Und als fettes Basisöl verwende ich das Schwarzkümmelöl (ätherische Öle bitte NIE unverdünnt anwenden!).

Dosierung: auf 10ml fettes Pflanzenöl gebe ich bei Kindern 1-2 Tropfen eines ätherischen Öls oder einer Mischung. Mehr ist nicht notwendig!

Da werden die wildesten Kinder zahm und die sanfte Berührung wird mit viel Begeisterung angenommen!

Ja – und Muttern schaut natürlich als letztes auf sich und freut sich, dass sie durch die Fußmassagen bei ihr selbst über die Handreflexzonen wenigstens etwas von den Ölen profitiert hat ;-)!

Also – liebe Betroffene – haltet durch und gönnt euch die duftende Unterstützung der ätherischen Öle :-)!

 

Ätherische Öle bei Bronchitis

Zur Zeit hat uns die Grippe und ihre „Auswüchse“ fest im Griff. Wir sind leider auch nicht ganz verschont geblieben und haben nun einen Fall von Bronchitis zu Hause.

In so einem Fall bitte auf JEDEN FALL den Arzt aufsuchen und nicht nur auf eigene Faust handeln! Auch wir waren brav beim Arzt, arbeiten aber zu Hause zusätzlich noch unterstützend mit ätherischen Ölen.

Folgende ätherischen Öle sind gut bei Bronchitis einsetzbar:

Benzoe (wirkt sehr entkrampfend)
Petitgrain (ideal für Personen mit spastischen Atemwegserkrankungen!)
Rosenholz (wirkt stark antibakteriell)
Mandarine rot (wirkt psychisch und körperlich entkrampfend, antiseptisch und aufmunternd)
Zimtrinde (in geringer Dosierung auch schon für Kinder geeignet und wirkt stark antibakteriell)
Kardamom (ebenfalls antibakteriell)
Thymian ct. linalool (wirkt antiviral, antibakteriell und stärkend!) – eines DER wichtigsten Erkältungsöle!
Cajeput (tolles Erkältungsöl, auch für Kinder – bitte Vorsicht bei spastischen Atemwegserkrankungen!!)
u.v.m.

Als Basisöl für Einreibungen oder auch Brustwickel eignet sich das fette Schwarzkümmelöl! Einreibungen sind auch gut über die Fußsohlen möglich, falls jemand die Einreibung auf Brust und Rücken nicht mag! Auch hier wird das Öl optimal über die Reflexzonen im Körper aufgenommen!

ACHTUNG – bei feeling gibt es gerade eine tolle Aktion!!
2x100ml Schwarzkümmelöl kbA / Art.Nr. 19967 /
statt EUR 57,60 um NUR EUR 39,50

(gültig bis 30.4.2012)

Hier noch ein Rezeptvorschlag:

30ml Schwarzkümmelöl
1 Tr. Benzoe
2 Tr. Petitgrain
1 Tr. Rosenholz
2 Tr. Mandarine rot
(ist in dieser Dosierung auch schon für kleine Kinder geeignet!)
(Einreibung Brust/Rücken oder Fußsohlen)

falls es euch doch „böser“ erwischt hat und eine bakterielle Infektion mit im Spiel ist…..
30ml Schwarzkümmelöl
1 Tr. Zimtrinde oder Kardamom
3 Tr. Thymian ct. linalool
3 Tr. Mandarine rot
2 Tr. Rosenholz
3 Tr. Cajeput
(diese Dosierung ist schon etwas höher und für unsere Allerkleinsten eventuell zu stark!) ACHTUNG: Cajeput enthält 1,8 Cineol (Oxid) und daher bitte um Vorsicht bei spastischen Atemwegserkrankungen!
(Einreibung Brust/Rücken oder Fußsohlen)

Ergänzend kann man noch mit z.B. Weißtanne (Abies alba) den Raum beduften – so wird den Viren und Keimen der Kampf angesagt und die Tanne unterstützt weiters noch die Sauerstoffaufnahme der Lunge!

Ich wünsche allen Betroffenen GUTE BESSERUNG und gutes Durchhalten – der Frühling klopft schon an die Tür :-)!!

 

Stärkung durch Thymian

Der Herbst und der Winter bringen oft die gefürchteten Erkältungskrankheiten und damit verbunden auch Erschöpfung und Schwäche.

Das ätherische Öl des Thymian vulgaris ist für mich in dieser Zeit eines der wichtigsten ätherischen Öle!

Es stärkt und kräftigt bei Schwächezuständen und Erschöpfung (körperlich oder auch mental), ist ein wunderbares Mittel bei Erkältungskrankheiten (auch schon für Kinder) und hilft nach einer Krankheit bei der Regeneration.

Der Thymian ist in verschiedenen Chemotypen erhältlich. Normalerweise reicht der sanfte, aber trotzdem sehr wirksame Thymian ct. linalool völlig aus. Dieser ist auch für Kinder gut einsetzbar! Andere Chemotypen haben eine andere Zusammensetzung an Inhaltsstoffen und sollten daher nur von geschulten Personen eingesetzt werden!

Ob 3-4 Tropfen Thymianöl in die Duftlampe, zur Einreibung (unbedingt verdünnt mit fettem Basisöl!!), als Balsam für den Brustbereich oder als Badezusatz für ein stärkendes Bad – der Anwendung sind kaum Grenzen gesetzt! Gerne bin ich euch behilflich, die richtige Dosierung und Anwendungsform für euch zu finden!

Auf eine gute Gesundheit!

Meine ätherischen Öle und ich beim Zahnarzt………… :-))!

Kennt ihr das? Der nächste Zahnarztbesuch steht an und das große Zittern beginnt? Ich bin leider auch so ein kleiner „Panik-Kandidat“, was zahnärztliche Behandlungen betrifft. Heute musste es aber einfach mal wieder sein……….

Ihr hättet mich sehen sollen :-)) – mit meinen ätherischen Ölen bewaffnet habe ich die Praxis betreten! Schon im Wartezimmer habe ich mein Neroli („Notfallöl“) ausgepackt und inhaliert und nach der obligatorischen Spritze (vor der ich lustigerweise keine Angst habe) habe ich mir noch Gewürznelkenöl (wirkt schmerzstillend und beruhigend) auf die betroffene Stelle getupft – nur um ja auf Nummer sicher zu gehen :-)!

Gemeinsam mit einer wirklich großartigen Zahnärztin (!!!) war der Spuk plötzlich gar keiner mehr und ich bin „saniert“ und um 5 kg leichter wieder nach Hause gegangen……………… :-)!

Ihr seht – ätherische Öle können uns in den unterschiedlichsten Situationen das Leben erleichtern!!

Hexenschuss – da war Schluß mit lustig :-(

Vor einigen Tagen habe ich mir einen bösen Hexenschuss zugezogen…….. mein Gang (wenn ich überhaupt aufgekommen bin) glich mehr Quasimodo und der Dauerschmerz war nicht gerade förderlich für die gute Laune.

Mein Arzt meinte, ich sollte 3 Tage strikte Bettruhe einhalten – hahah………. Bei 3 Kindern nicht ganz leicht zu verwirklichen. Aber die Kombination aus viel Ruhe (:-)) und regelmäßigen Eigenmassagen hat dann doch Erleichterung gebracht 🙂 (die angebotenen Schmerzmittel habe ich mir nicht mal besorgt – sowas mag ich gar nicht).

Dafür habe ich mir Johanniskrautöl erwärmt (manchmal mit Arnikaöl) und habe wärmende, durchblutungsfördernde, entkrampfende und beruhigende ätherische Öle hinzugefügt – wie es mir gerade eingefallen ist.

Das wären z.B. Rosmarin, Wacholder, Wintergrün, Lavendel, Majoran, Zimt, Pfeffer, Eukalyptus. Zur Stimmungsaufhellung könnte man noch Mandarine oder andere Zitrusöle und/oder Blütenöle hinzutun.

Nachdem ich mir meine Massagen immer selbst gemacht habe und es schnell gehen musste, weil ich kaum stehen konnte, habe ich auf eine ausgewogene Kompositionen verzichtet und war froh, wenn das Öl gut einmassiert und die warme Kompresse rundherum oben war ;-).

Ich weiß, dass meine Haut recht unempfindlich ist – bei manchen der genannten ätherischen Ölen kann es unter Umständen zu Hautreizungen kommen! Also bitte vorher vorsichtshalber immer mal testen!

Und die meisten obigen ätherischen Öle sind auch in der Schwangerschaft kontraindiziert!

Jetzt – ein paar Tage später – bin ich wieder Herr (Frau ) der Lage. Mein Rücken ist noch etwas beleidigt und wünscht noch hin und wieder ein „Extra-Eiei“ an warmen Öl……………..

…………………Soll er kriegen :-)))!!!

Ich wünsch euch einen wundervollen, sonnigen und ANGENEHM warmen Sonntag!!!